Für Einkauf, Supply Chain, Qualität, Produktion und Entwicklung.
Was kostet Ihr Lieferant wirklich?Illustratives Szenario
Gleiches Bauteil · gleicher Bedarf
Einkaufspreis: B ist 1,20 € / Stück günstiger.
LIEFERANT A / Europa
+0,57 € Aufwand / Stück
Effektive Kosten im Beispiel / Stück11,77 €
Jahreskosten im Beispiel141.240 €
Kostenaufbau im Detail
Einkaufspreis
11,20 €
Abstimmung
+0,18 €
Lieferung / Logistik
+0,11 €
Qualitätsfolgen
+0,16 €
Sonstiger operativer Aufwand
+0,12 €
LIEFERANT B / China
+2,54 € Aufwand / Stück
Effektive Kosten im Beispiel / Stück12,54 €
Jahreskosten im Beispiel150.480 €
Kostenaufbau im Detail
Einkaufspreis
10,00 €
Abstimmung
+1,27 €
Lieferung / Logistik
+0,42 €
Qualitätsfolgen
+0,37 €
Sonstiger operativer Aufwand
+0,48 €
Kostendifferenz A − B / Jahr−9.240 €9.240 € wirtschaftlicher Vorteil für Lieferant A im Beispiel0,77 € geringere Kosten / Stück × 12.000 Stück / Jahr
Größter Aufwandsunterschied: Abstimmung · B +1,09 € / Stück gegenüber A.
Wann kippt die Entscheidung?
B hat einen Preisvorteil von 1,20 € / Stück. Er ist aufgebraucht, sobald B 1,20 € mehr Zusatzaufwand als A verursacht. Aktuell: 1,97 € mehr / Stück.
Für beide Lieferanten gilt dieselbe illustrative Aufwandsskala. Niedrig, Mittel und Hoch bündeln Abstimmung, Logistik, Qualität und operativen Aufwand. Alle Beträge gelten je Stück; es gibt keine Mengenrabatte oder Fixkosten.
Preis: 0–10.000 € · Menge: 1–1.000.000
Illustratives Szenario, keine Produktberechnung oder Einspargarantie. Standort allein ist kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend sind Leistung, Abhängigkeit und tatsächlicher Aufwand der Lieferbeziehung.
Gezeigte Produktansichten enthalten illustrative Beispieldaten. Schematische Darstellung, kein Screenshot der Anwendung.
Der Einkauf entscheidet über den Lieferanten. Die Folgen trägt das Unternehmen.
05Supply ChainLieferung · Planung · Sonderfracht→ Versorgung gemeinsam stabilisieren
Mögliche Verbesserungsbeiträge. Ob sie eintreten, muss anhand der Umsetzung und Daten geprüft werden.
TrustChain360 / Maßnahmen zu den KostentreibernBeispieldaten
ABSTIMMUNG · PRIORITÄT 01
Vertragstransparenz erhöhen
Verantwortung
Strategischer Einkauf
Termin
30. September
In Bearbeitung
Konditionen und Risiken klarer einordnen.
TECHNISCHE KLÄRUNG
Entwicklung des Lieferanten einbinden
Verantwortung
Forschung & Entwicklung
Termin
15. Oktober
Geplant
Technische Zusammenarbeit verbessern.
QUALITÄTSFOLGEN
Anforderungen gemeinsam standardisieren
Verantwortung
Qualität
Termin
15. Oktober
Offen
Nacharbeit und Abweichungen reduzieren.
LIEFERUNG / LOGISTIK
Lieferplan gemeinsam stabilisieren
Verantwortung
Supply Chain
Termin
30. September
Vereinbart
Versorgung und Planung stabilisieren.
Folgebewertung Q4 → Umsetzung und Entwicklung prüfen. Illustrative Maßnahmen zu den gezeigten Aufwandsarten, keine automatisch berechneten Empfehlungen. Erwartete Beiträge, keine nachgewiesenen Ergebnisse. Schematische Produktansicht.
Welche Lieferanten sind wirtschaftlich entscheidend?
Der niedrigste Score ist nicht die ganze Geschichte. Performance, Trend und Abhängigkeit zeigen gemeinsam, welcher Lieferant zuerst Aufmerksamkeit braucht.
PORTFOLIO / MANAGEMENT ATTENTION
Der niedrigste Score ist nicht automatisch Priorität eins.
Beispieldaten · Q3
PRIORITÄT 02
Lieferant A Standardteile
40 / 100
Einkaufsvolumen
100.000 € / Jahr
Geschätzte Exposition
60.000 €
Versorgungsrelevanz
Gering
Beschaffungsstruktur
Alternative verfügbar
Trend zu Q2
−5 Punkte
Schwache Performance. Die operative Abhängigkeit bleibt begrenzt.
PRIORITÄT 01
Lieferant B Präzisionsteile
60 / 100
Einkaufsvolumen
2 Mio. € / Jahr
Geschätzte Exposition
420.000 €
Versorgungsrelevanz
Hoch
Beschaffungsstruktur
Single Source
Trend zu Q2
−14 Punkte
Höherer Score. Doch die Abhängigkeit und wirtschaftliche Bedeutung verlangen mehr Aufmerksamkeit.
Expositionswerte sind unabhängige Beispielannahmen, keine Ableitung aus Score oder Einkaufsvolumen. Keine Verlustprognose.